«Freiheit!
du freundlicher,
menschlicher Name,
der du alles sittlich Beliebte,
was mein Menschentum
am meisten würdigt,
in dir fassest, und
mich zu niemandes Diener machst,
der du nicht bloß ein Gesetz aufstellst,
sondern abwartest,
was meine sittliche Liebe selbst
als Gesetz erkennen wird,
weil sie jedem
nur auferzwungenen Gesetz gegenüber
sich unfrei fühlt.»

aus: «Die Philosophie der Freiheit», Kap. 9